3 Fragen an…
Uwe (64), wohnhaft in Hamburg
1) Was war für dich ein besonders prägendes Erlebnis während der Corona-Pandemie?
Anfang 2021 hatte ich eine Lungenembolie und bekam kurze Zeit später eine Nierenkrebs Diagnose. Meine Tage waren mit Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten gefüllt; insgesamt eine für mich körperlich und psychisch sehr anstrengende Zeit.
Ich habe immer ein sehr aktives Leben geführt - vom Segeln übers Reisen bis zum Gitarre spielen - sowohl beruflich als auch privat war ich immer viel und gerne beschäftigt. Viele dieser Dinge sind mir nun durch die Krankheit nicht mehr möglich, und es ist ein schwerer Prozess, dies zu akzeptieren.
2) Welches Gefühl/welche Empfindung war dabei vorherrschend?
Ich fühlte mich traurig und frustriert, dass ich sowohl durch äußere Umstände als auch durch meine Gesundheit dazu gezwungen wurde, auf einmal wesentlich kürzer zu treten. Die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie habe ich zwar verstanden, aber gleichzeitig war ich auch verärgert über die schlechte Koordination zwischen den einzelnen Bundesländern.
3) Wenn du deine Zeit während der Pandemie in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Traurigkeit - Frustration - Unverständnis
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