3 Fragen an…
Irina (60), wohnhaft in Tübingen, Bade-Württemberg
1) Was war für dich ein besonders prägendes Erlebnis während der Corona-Pandemie?
Mein Leben veränderte sich schlagartig als mein Sohn mir einen Hund brachte. Ab diesem Moment hatte ich nicht nur einen täglichen Lebensbegleiter sondern auch neue Aufgaben die mich gerade am Anfang ziemlich beschäftigt hielten. Davor war meine Zeit der Pandemie durch eine tiefe Traurigkeit und Einsamkeit beherrscht. Ich zog mich zurück und wich den meisten Menschen aus. Jeder hatte Angst vor sich und vor anderen. Man konnte es spüren.
2) Welches Gefühl/welche Empfindung war dabei vorherrschend?
Ich bin ein kritischer Mensch und möchte Dinge verstehen und ihnen auf den Grund gehen, um dann eine Entscheidung zu treffen. Gerade in der gesamten Impfdebatte gab es nur noch schwarz und weiß. Dafür oder Dagegen. Das Hinterfragen geriet in den Hintergrund. Die mediale Berichterstattung war erdrückend und es weckte in mir Machtlosigkeit und Unverständnis. Die Soziale Kontrolle nahm über und eine gesunde Diskussionskultur blieb aus. Für mich war es erschreckend, wie schnell und einfach Menschen durch Angst zu lenken sind. Gefühlt wich das Rationale dem Emotionalen in kürzester Zeit.
3) Wenn du deine Zeit während der Pandemie in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Melancholie - Einsam - Sangar
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