3 Fragen an…
Anne (34), wohnhaft in Hamburg
1) Was war für dich ein besonders prägendes Erlebnis während der Corona-Pandemie?Ende Februar 2020 stand ich noch als Saxophonistin für einen bekannten Redner in den Hamburger Messehallen auf der Bühne. Als ich im Backstage auf meinen Auftritt wartete, bekam ich mehrere E-Mails und WhatsApp-Nachrichten von Agenturen und Kunden, die mir allesamt meine anstehenden Auftritte stornierten. Es war so unwirklich, denn draußen warteten fast 4000 Menschen auf meinen Auftritt!
Ich wusste sofort - irgendetwas stimmt hier nicht! Hier geschieht gerade etwas ganz Merkwürdiges…
2) Welches Gefühl/welche Empfindung war dabei vorherrschend?
… am meisten hatte ich Angst. Ich wusste nicht, was gerade passiert, und wie weit das alles noch gehen würde. Die Unsicherheit und die Angst um meinen Job und meine Leidenschaft waren enorm!
Gleichzeitig sah ich es aber auch als Chance, mein Leben noch einmal zu überdenken.
Da ich alleine mit meinen Ängsten und 1000 Fragen nicht weiter kam, produzierte ich einen Podcast (‘Wind von vorn’), in dem ich mit verschiedensten Personen aus meinem Umfeld über ihre Pandemie-Erlebnisse sprach. Ich begann ein Psychologie-Studium, welches ich derzeit abschließe.
Während der Lockdown-Phasen habe ich zudem drei Titel mit dem Produzenten Liam Van Hyde herausgebracht - ‘Escape Route’, ‘Love Is Real’ und ‘Try’. Ich habe alle meine Emotionen in die Musik gesteckt, so sind es meine bisher erfolgreichsten Nummern geworden.
3) Wenn du deine Zeit während der Pandemie in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Verzweiflung - Angst - Chancen
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